Plattfüße gehören jetzt der Vergangenheit an

reifen-unkaputtbar

Plattfuß ist Geschichte

logo2Ein Plattfuß am Fahrrad ist immer ärgerlich – besonders während einer ausgiebigen Fahrradtour. Doch damit ist jetzt Schluss. Bei Fahrrad Kamphaus können Sie ihren „Drahtesel“ mit unplattbaren Reifen ausstatten lassen. Der „Marathon plus“-Reifen ist mit einem Durchstichschutz ausgestattet, der unter anderem Nägeln, Scherben, Heftzwecken, Splittern und anderen spitzen und scharfen Gegenständen Stand hält. Unplattbare Reifen sind in vielen verschiedenen Größen erhältlich und können auf jedes Fahrrad und E-Bike montiert werden. Die Einlage im Reifen, die vor einem Plattfuß schützt, ist besonders stark. Sie besteht aus hochelastischem Spezialkautschuk und bietet eingefahrenen Fremdkörpern dauerhaften Widerstand. Darüber hinaus ist die Einlage rollwiderstandsneutral. Der Reifen rollt so leicht als wäre der Schutzgürtel gar nicht vorhanden.

reifen-unkaputtbar-detail-web

Das Fahrrad aus dem Winterschlaf holen

mitarbeiter-1

Der Frühling ist da

und die ersten Radtouren können starten. Doch bevor das Fahrrad nach einer langen Winterpause wieder auf die Straße kann, sollte es ordentlich durchgecheckt werden. Das Team von Fahrrad Kamphaus gibt hilfreiche Tipps.

  1. Reifen: Steht das Fahrrad über die Wintermonate im Keller oder Schuppen geht automatisch immer etwas Luft aus den Reifen verloren. Vor der ersten Tour sollte also immer zunächst der Luftdruck überprüft werden. Der korrekte Druck ist auf den Reifen vermerkt. „Man sollte immer einen Puffer lassen und den Reifen nicht bis zum Maximum aufpumpen, damit er bei wärmeren Temperaturen dann nicht sofort platzt“, sagt Geschäftsführer Jörg Kamphaus. Der Reifen sollte außerdem auf Risse kontrolliert werden. Ist das Gewebe des Schlauches schon zu erkennen, steht dringend ein Reifenwechsel an. Auch die Speichenspannung sollte überprüft werden. „Das geht ganz einfach mit der Hand. Sind Speichen zu locker, müssen sie nachgezogen werden“, sagt Kamphaus. Das Profil eines Reifens spielt auch eine wichtige Rolle. Es gibt zwar keine Faustformeln wie beim Autoreifen, aber wenn kein Profil mehr zu erkennen ist, ist es Zeit für einen neuen Mantel.
  2. Sattel/Lenker: Beim Sattel und beim Lenker sollte man ruhig die Schrauben einmal nachziehen. Die Höhe des Sattels muss gerade bei Kindern regelmäßig angepasst werden, da diese sich noch im Wachstum befinden. Faustregel: Wenn der Fahrer auf dem Sattel sitzt und ein Bein auf dem Pedal hat, muss er auf der anderen Seite mit den Zehenspitzen auf den Boden kommen.
  3. Bremsen/Schaltung: Bremsen können „festgammeln“. Darum vor der ersten Fahrt, kurz die Drähte und die Bremsklötze überprüfen, um so sicher über die Straßen zu fahren. Gleiches gilt für die Schaltung. Einmal jeden Gang testen, kann nicht schaden.
  4. Beleuchtung: Auch die Drähte zum Dynamo müssen überprüft werden, nicht das bei einbrechender Dunkelheit eine düstere Überraschung wartet. Außerdem müssen die Reflektoren am Rad vollständig sein: Front- und Rückstrahler, je zwei Reflektoren an jedem Rad und Pedalstrahler sind Pflicht.
  5. Kette: Ist die Kette eingerostet, hilft Kettenöl. Wenn es quietscht ist zu wenig davon vorhanden.

Die Inspektion kann auch bei den Fachmännern von Fahrrad Kamphaus durchgeführt werden. Eine kompletter Check kostet 18 Euro. Wer ein Elektrorad besitzt, zahlt 28 Euro. In diesem Preis sind auch die Überprüfung der gesamten Elektronik inklusive Motor und Akku enthalten. Außerdem wird das Rad ausgelesen und gegebenenfalls Software-Updates durchgeführt.

Text/Foto: Michael Hahn